Ausschuss für Kultur, Bildung, Sport und Soziales 18.09.2019 – Marathonsitzung zum Abreagieren

Tagesordnung/Protokoll

Tagesordnungspunkte u.a. Sport-, Schul- und Kindergartenangelegenheiten

In dieser Ausschusssitzung musste nichts beschlossen werden; gleichwohl dauerte sie drei Stunden.

Die Anwesenden von Sport und Kita berichteten wieder von ihren Wünschen und Bedenken in der Hoffnung, der Ausschuss würde die Gemeinde zur Hilfe oder Mithilfe veranlassen können.

So wurde von Seiten des Sports berichtet, dass wegen des schlechten Zustands der Sportanlagen dort kaum noch Sport betrieben werden könne. Zudem habe der Grandplatz tiefe Löcher. Es sei auf Grund dessen schon zu einer Verletzung eines Fußballspielers gekommen.

Die Kita-Leitung berichtet, dass der Wasserschaden zwar behoben sei, aber immer noch der Austausch eines Regenabflussrohrs und eine Anpflanzung schützender Koniferen ausstehe. Darüber hinaus wurde der Sand in den Sandkästen noch nicht ausgetauscht, obwohl diese Maßnahme schon vor langer Zeit vom Amt in Auftrag gegeben worden sei.

Der Ausschuss war nicht in der Lage Abhilfe zu schaffen, aber die Beteiligten konnten zumindest ihren Frust äußern. Offensichtlich ist ein Austausch auf kurzem Wege nicht mehr machbar, denn es geht immer wieder nur um Zuständigkeiten, die alles andere als geregelt, klar oder transparent sind. Selbst der Bürgermeister ist oft nicht sicher, wer zuständig ist. So ist zum Beispiel nicht bekannt, wer für die Pflege des Grandplatzes verantwortlich ist. Es gibt aber auch kaum pragmatische Lösungen zur Vereinfachung der Situation und den Mut, die Frage der Verantwortlichkeit zwecks schneller Abhilfe beiseite zu schieben. So etwas hat es in der vorherigen Legislaturperiode nicht gegeben. Als Beispiel sei hier die Kita genannt. Da wurden Probleme auf den Kita-Beiratssitzungen besprochen und eine dort anwesende Gemeindevertreterin ist sogleich zum Amt gefahren und hat dort hinterfragt, wie sie gelöst werden können. Darum ist nicht nachzuvollziehen, aus welchem Grunde Probleme, die die Kita mit dem Amt hat, in dieser Ausschusssitzung behandelt werden müssen, seitdem der Kitabeirat mit zwei Gemeindevertreterinnen von Bündnis 90 / Die Grünen besetzt ist. Es ist jedenfalls mehr als mühsam immer nur über Verantwortungsbereiche und Ansprechpartner in der Gemeinde und im Amt zu diskutieren.

Thomas Pülm von der SPD-Fraktion ist offensichtlich der einzige, der, wenn er kann, allen ohne groß zu fragen sofort weiterhilft. Er hat auch die Lichtanlage in der Waldschule neu installiert. Es können jetzt alle Leuchten bequem einzeln geschaltet werden. Demnächst wird er die Leuchten in der Sporthalle austauschen.

Es gibt nach wie vor das Problem der Verschmutzung und Verwüstung der Außenanlage von der Waldkita durch Jugendliche. Da hier schnell Abhilfe geschaffen werden muss, wird sich der Bürgermeister diesbezüglich nochmals mit der Polizei in Verbindung setzen und es ist geplant, eine Überwachungskamera zu installieren. Als erste schnelle Maßnahme wird zunächst ein LED-Bewegungsstrahler installiert. Für das nächste Jahr plant das Amt zudem den Einsatz einer mobilen Jugendbetreuung.

Die Schulleitung wünscht sich eine Person, die bei EDV-Problemen schnelle Hilfe vor Ort leisten kann. Der Wunsch wird an den Amtsausschuss weitergegeben, da davon auszugehen ist, dass auch andere Schulen im Amt diese Hilfe wünschen und gegebenenfalls beschlossen wird, dass das Amt eine solche Person, die dann auch für andere Gemeinden tätig werden kann, einstellen soll.